Filmpaket Green Economy

Visionen | Technologien | Chancen

Bestellung des Bildungsmanuals

Das Bildungsmanual (DVD Format) kann ab sofort bei ECOMOVE bestellt werden. Informationen zur Bestellung finden Sie hier:

Langfilme:

Who Cares? Du machst den Unterschied

Brasilien, Peru, USA, Kanada, Tansania, Schweiz und Deutschland 2013, Mara Murão, Dokumentarfilm, 92 Min

„Who Cares? Du machst den Unterschied“ ist ein Dokumentarfilm über Sozialunternehmer auf der ganzen Welt – begeisternde, charismatische Menschen wie Nobelpreisträger Muhammad Yunus und Ashoka-Gründer Bill Drayton, die die großen Probleme der heutigen Zeit mit Mut, Idealismus, Kreativität und Beharrlichkeit erfolgreich bekämpfen. Im Film schildern sie ihre Träume, ihre Herausforderungen, ihre Sicht der Welt, und was sie auf ihrer bewegten Reise über effektives Sozialunternehmertum gelernt haben. „Who Cares“ ist ein Film, der inspiriert, der ansteckt, selbst anzupacken… Der Film ermutigt seine Zuschauer dazu, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und vermittelt die positive Botschaft, dass jeder dazu beitragen kann, einen Transformationsprozess in Gang zu setzen - hin zu einer lebenswerteren und gerechteren Welt. Als Diskussionsanreiz zum Thema „soziale Kompetenz von Green Economy“ geeignet.

GROW!

USA 2012, Anthony Masterson, Dokumentarfilm, 50 Min

Der Film porträtiert eine Gruppe idealistischer Amerikaner auf der Suche nach einem erfüllteren Leben und ihrem Wunsch nach einer Veränderung in der Nahrungsmittelproduktion. Er stellt eine  neue Bewegung junger Menschen dar, die aus den Städten flüchten und sich nach einem Leben auf dem Land sehnen. Sie sind mit ihrer Lebenssituation und dem Produktionssystem nicht zufrieden und möchten einige dieser gegenwärtigen Mängel beheben, indem sie selbst Lebensmittel lokal und nachhaltig anbauen und vertreiben. Die Dokumentation zeichnet ein realistisches und eindrückliches Bild einer neuen Generation von Ökobauern in Georgia (USA), das sich aber ebenso auf den europäischen Kontext „grüner“ Landwirtschaftsinitiativen übertragen lässt. Für junge Zuschauer bietet Grow! einen realitätsnahen Einblick in ein mögliches Berufsfeld bzw. eine Motivation für einen bewussteren – regionalen, saisonalen und biologischen - Lebensmittelkonsum.

Weniger ist mehr – Die Grenzen des Wachstums und das bessere Leben

Deutschland 2013, Karin de Miguel Wessendorf, Dokumentarfilm, 52 Min

Kein Wohlstand ohne Wachstum. So lautet bisher das Credo von Wirtschaft und Politik. Ein stetiges Wirtschaftswachstum gilt als Garantie für Arbeitsplätze und für die Lebensqualität der Bevölkerung. Wer an dem Wachstumsdogma zweifelt, wird als realitätsfremd belächelt. Wir begleiten die Autorin, die der Frage nachgeht: „Was muss ich ändern, damit mein Lebensstil zukunftsfähig ist? Und worauf kann ich verzichten ohne Verlust an Lebensqualität?“ Karin de Miguel Wessendorf begibt sich auf eine Reise durch Europa. Sie besucht Menschen, Initiativen und Unternehmen die erkannt haben, dass Wirtschaftswachstum nicht das Maß aller Dinge sein kann. In dem Film wird der jungen Generation die wichtige Botschaft vermittelt, dass die Suche nach einem nachhaltigen Lebensstil nicht unbedingt Verzicht bedeuten muss. Im Gegenteil, dass es in vielen Fällen sogar ein Gewinn an Lebensqualität bedeutet. Der Film regt dazu an, seinen eigenen Lebens- und Konsumstil kritisch zu reflektieren und Alternativen, wie die Annäherung an eine „Postwachstumsgesellschaft“, zu diskutieren.


Kurzfilme:

Neue Berufschancen in der Green Economy

Deutschland 2016, ECOMOVE International e.V., 22 Min

Der Kurzfilm ist eine Eigenproduktion von ECOMOVE und im Rahmen dieses Projekts in Zusammenarbeit mit dem Global Climate Forum sowie Germanwatch entstanden. Acht verschiedene Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft sprechen über das Thema Green Economy sowie über neue Berufschancen und Green Skills, die sich durch den Wandel in Ökonomie und auf dem Arbeitsmarkt für Jugendliche eröffnen. Interviewpartner in der Reihenfolge des Erscheinens: Karin Kortmann – Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Dr. Gerd Leipold – ehem. Greenpeace International, Prof. Dr. Carlo Jaeger – Global Climate Forum (GCF), Klaus Milke – Germanwatch, Dr. Ulrich Walwei - Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Angelika Thomas – IG Metall, Christoph Bals – Germanwatch sowie Prof. Klaus Töpfer – ehem. Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) Der Film möchte informieren, inspirieren und SchülerInnen motivieren.

FrauenUNTERNEHMEN Green Economy

Deutschland 2014, Ruth Olshan, Kurzfilm, 12 Min

Gründen Frauen grüner? Sind Frauenunternehmen sozial gerechter? Diesen Fragen geht LIFE e.V. in dem Videofilm FrauenUNTERNEHMEN Green Economy nach. Darin berichten drei vorbildhafte Unternehmerinnen - Karin Jordan vom Modelabel Jordan, Katharina Guntermann von Fräulein Burger und Ulrike Saade von velo:konzept – wie sich die Idee von einem nachhaltigem Unternehmen konkret umsetzen lässt und was nachhaltiges Wirtschaften im Unternehmensalltag bedeutet. Jede einzelne von ihnen nähert sich anders dem komplexen Thema „Grünes Wirtschaften“ und setzt ihre eigene Vision einer besseren Welt um. Deutlich wird dabei, dass es nicht ‚nur' um ein grünes Wirtschaften geht, sondern auch um gerechte Verteilung, und damit um innovative unternehmerische Gestaltung. Diese Kurzdokumentation macht deutlich, wie die Green Economy ganz konkret umgesetzt werden kann: sie zeigt Unternehmerinnen beim Versuch des sozial gerechten und ressourcenschonenden Wirtschaftens, das die ökologischen Grenzen achtet. Neben dem Genderaspekt steht soziale Innovation im Mittelpunkt des Beitrags.

Green Economy

Frankreich 2013, Yann Arthus Bertrand, Kurzfilm, 10 Min

Mit hoher ästhetischer Filmkunst und Dynamik zeigt uns der französische Regisseur Yann Arthus-Bertrand atemberaubende Luftaufnahmen und emotionale Bilder von einer wünschenswerten Green-Economy und ihrem Gegenpool. In diesem kontrastreichen Film gelingt es dem Autor, überzeugend die Vision und Realisierung einer „besseren“ Welt darzustellen, in der Ökosysteme und Menschen respektiert werden. Der Film lebt von seinen eindrucksvollen Bildern, die nicht nur die Kosten der Umweltzerstörung und die Grenzen des wirtschaftlichen Wachstums anschaulich vermitteln, sondern auch den Weg hin zu einer Green Economy aufzeigen. Die wichtigsten, allgemeinen Zusammenhänge und Problematiken werden leicht verständlich präsentiert und bieten einen guten Einstieg in das Thema.

Social Dimensions of Green Economy and Sustainable Development

Niederlande/Großbritannien 2012, Toon de Zoeten/Treasa O‘Brian, 6 Kurzfilme à 10 Min

Diese sechs Kurzfilme wurden im Rahmen der UNRISD Konferenz „Soziale Dimensionen von Green Economy und nachhaltiger Entwicklung“ produziert. Sie basieren auf Konferenzmitschnitten und Interviews mit den Rednern. Der erste Film dient als Einstieg und Überblick: Green Economy wird als Teilbereich der nachhaltigen Entwicklung dargestellt und sein Potential als Wegbereiter für eine inklusive, nachhaltige Entwicklung und erfolgreiche Armutsbekämpfung untersucht. Die sich anschließenden 5 Kurzfilme behandeln weitere Themen der Konferenz: Effektivität marktbasierter Instrumente wie Emissionshandel; Sozialpolitik als Prämisse für Verteilungsgerechtigkeit; Akteure und Transformationsprozesse; grüne Landwirtschaft und Ernährungssicherheit sowie alternative Visionen nachhaltiger Entwicklung.
Die Kurzfilme haben einen wissenschafts- und faktenbasierten Charakter und dienen lediglich als Hintergrundinformation für Lehrkräfte oder gegebenenfalls als Ergänzung zu den entsprechenden Themenschwerpunkten im Unterricht.


TV-Beiträge:

Bio auf der Haut

Deutschland 2014, Reinhard Haas, WDR, 14 Min

Mehr als die Hälfte der in Deutschland verkauften Kleidung kommt aus Asien, fast der gesamte Rest aus anderen Billiglohnländern. Katrin Gammisch zeigt, dass es auch anders geht: Bio-Mode „made in Germany“. Seit fünf Jahren setzt die Düsseldorfer Modedesignerin mit ihrem Label „Kaethe Maerz“ ausschließlich auf heimisches Handwerk und auf Nachhaltigkeit. Ihr Anliegen ist es dabei, Stoffe aus Bio-Baumwolle und Recyclingfasern zu verwenden. Genäht werden ihre Sachen in Nettetal – in einer der letzten bei uns noch existierenden Lohnnähereien, die dort von Heinz-Peter Brüster und seinem kleinen „Näherteam“ in dritter Generation betrieben wird. Die Reportage zeigt Katrin Gammisch bei ihrer kreativen Arbeit in ihrem Düsseldorfer Atelierladen. Dieses Porträt zeigt, wie sich eine Jungdesignerin mit einer Nachhaltigkeitsvision in der Modebranche vom Mainstream abhebt und eine Alternative zur Produktion in Billiglohnländern umsetzt. Thematisch ergeben sich daraus mögliche Unterrichtseinheiten zu Berufsperspektiven im Bereich Design und Herstellung von (Bio-)Mode „made in Germany“ und zur Gegenüberstellung von heimischer Produktion und jener aus Billiglohnländern sowie zur Frage nach Herkunft und Herstellung der Materialien.